Fortbildungen zur Suchthilfe
Kooperationsprojekt der Landesstelle für Suchtfragen mit der Paritätischen Akademie Süd
Fortbildungen zur Suchthilfe

Die Landesstelle für Suchtfragen Baden-Württemberg arbeitet mit der Paritätischen Akademie Süd zusammen, um Ihnen passgenaue Fortbildungen anzubieten
Im Dezember 2022 haben die Landesstelle für Suchtfragen Baden-Württemberg der LIGA der freien Wohlfahrtsverbände (LIGA) und die Paritätische Akademie Süd (PAS) den Rahmen für ein gemeinsames Fortbildungsangebot für Mitarbeitende in der Suchthilfe Baden-Württemberg geschaffen. Auf dieser Seite finden Sie seit Frühjahr 2023 die Fortbildungen, die im Rahmen der Kooperation entstehen.
An wen richten sich die Angebote?
Die Fortbildungen richten sich vorrangig an die Mitglieder der LIGA Baden-Württemberg. Bitte haben Sie Verständnis, dass Anmeldungen aus dem Kreis der LIGA Baden-Württemberg vorrangig berücksichtigt werden und mit dem „LIGA-Preis“ buchbar sind.
Die Seminare richten sich an Mitarbeitende der Suchthilfe, sowie an Gruppenleitungen bzw. Suchtkrankenhelfer*innen der Selbsthilfe. Gleichzeitig sind auch Mitarbeitende anderer Fachbereiche eingeladen an den Fortbildungen teilzunehmen.
Der LIGA-Preis: Die LIGA und die PAS haben für Sie einen Seminarpreis mit besonderem Rabatt geschaffen: Den "LIGA-Preis". Sie sind Mitglied der Liga, wenn ihre Organisation Mitglied ist im Paritätischen, Deutschen Roten Kreuz, AWO, Diakonie, Caritas, ZWST. Wählen Sie dann bei der Anmeldung den LIGA-Preis aus. Bitte beachten Sie: Der LIGA-Preis ist ausschließlich für Mitgliedsorganisationen der LIGA Baden-Württemberg.
Ermäßigter Preis: Dieser Preis richtet sich an Mitgliedsorganisationen der Paritätischen Landesverbände außerhalb Baden-Württembergs.
Normalpreis: Für alle anderen Teilnehmenden gibt es unseren Normalpreis.
Wir freuen uns darauf, wenn Sie unser Angebot anspricht und wir Sie bald in einem der Seminare begrüßen können.
Unsere aktuellen Highlights
Scham und Schuld in der Suchtberatung konstruktiv begleiten
Schuld und Scham werden oft verwechselt. Letztere ist eine Emotion, die oft übersehen wird. Sie kann in jeder Arbeit mit Menschen akut werden kann. Unerkannte Schamgefühle können z.B. zu Depression, Rückzug oder Sucht führen – oder in Zynismus, Trotz oder Aggression umschlagen.
Daher ist es für alle, die in der Suchthilfe arbeiten, wichtig, Scham zu erkennen und sie konstruktiv begleiten zu können. Denn sie ist zwar schmerzhaft, hat aber auch positive Aufgaben: Scham ist, nach Leon Wurmser, die Hüterin der Menschenwürde.
- Online
- ab 04.11.2026
- 2 Termine
Die Welt der psychoaktiven Substanzen befindet sich in einem stetigen Wandel und es ist von großer Bedeutung, über die aktuellen Entwicklungen informiert zu sein. In diesem Seminar vermittelt der Dozent Wissen über neue Konsumformen, Substanzen, Risiken und Zielgruppen, hier mit dem Schwerpunkt Cannabinoide, Opioide und Benzodiazepine. In Kleingruppen werden einzelne Fragestellungen diskutiert und konkrete Eckpunkte für das Arbeiten in verschiedenen Settings entwickelt. Das Seminar lebt vom Austausch mit den Teilnehmer*innen, der Dozent freut sich auf Ihre Fragen!
- Online
- ab 10.11.2026
- 2 Termine
Pornografie ist allgegenwärtig und oft tabuisiert. Dieses Seminar beleuchtet die Pornografie-Nutzungsstörung: ihre Definition, psychologische und soziale Auswirkungen, sowie effektive Interventionsansätze. Mit praxisnahen Übungen und Fallstudien lernen Fachkräfte, Betroffene gezielt zu unterstützen.
- Online
- 16.11.2026
Die Welt der psychoaktiven Substanzen befindet sich in einem stetigen Wandel und es ist von großer Bedeutung, über die aktuellen Entwicklungen informiert zu sein. In diesem Seminar vermittelt der Dozent Wissen über neue Konsumformen, Substanzen, Risiken und Zielgruppen, hier mit dem Schwerpunkt Stimulanzien und Psychedelika. In Kleingruppen werden einzelne Fragestellungen diskutiert und konkrete Eckpunkte für das Arbeiten in verschiedenen Settings entwickelt. Das Seminar lebt vom Austausch mit den Teilnehmer*innen, der Dozent freut sich auf Ihre Fragen!
- Online
- ab 17.11.2026
- 2 Termine
Vapes und Snus sind im Alltag vieler Jugendlicher längst angekommen – oft unterschätzt, häufig verharmlost und mit zahlreichen Mythen verbunden. Für Fachkräfte in der Arbeit mit jungen Menschen stellt das eine wachsende Herausforderung dar.Diese Fortbildung vermittelt aktuelles, praxisnahes Wissen zu Vapes und Snus und zeigt auf, wie zeitgemäße Präventionsarbeit gelingen kann: fachlich fundiert, lebensweltorientiert und beratungsnah. Im Fokus stehen die Konsummotive Jugendlicher, gesundheitliche Risiken sowie wirkungsvolle Gesprächs- und Präventionsansätze für den Berufsalltag.
Die Fortbildung richtet sich an Suchtfachkräfte und pädagogische Fachkräfte, die Jugendliche begleiten, beraten und stärken möchten – und die ihre Präventionsarbeit an den realen Lebenswelten junger Menschen ausrichten wollen.
- Online
- ab 25.11.2026
- 2 Termine
Wir empfehlen Ihnen:
Unser Seminar Essstörungen - Erkennen, Einordnen, Handlungsoptionen
Essen wird immer mehr zum Lifestyle und die propagierten Schönheits- und Schlankheitsideale betreffen längst nicht nur Mädchen* und junge Frauen* sondern ALLE Altersstufen und Geschlechter.
Essstörungen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Jugendalter, können aber über die gesamte Lebensspanne entstehen. Ein einschlägiges Fachwissen über die Störungsbilder ist daher für Mitarbeiter*innen vor allem in Arbeitsfeldern mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen, aber auch in (Sucht-)Beratungsstellen von hoher Bedeutung. Der halbtägige Workshop soll eben ein solches Wissen vermitteln. Ziel ist es, für das Thema Essstörung zu sensibilisieren und eine Sicherheit im Umgang mit Betroffenen zu erlangen.
Online am 21.11.2024 ODER am 07.05.2025 jeweilsvon 9:00 - 12:30 Uhr mit unserer Dozentin Marianne Sieler.
Zum Seminar gelangen Sie über diesen Link.
FASD – Fetale Alkoholspektrumstörung - Prävention und Hilfe
Eine Fachinformation des Paritätischen Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg wurde von 2017 bis 2020 ein vom KVJS gefördertes Modellprojekt „FASD Hilfe“ durchgeführt. Im Ergebnis dieses Projekts wird festgestellt, dass es in allen Bereichen, Fachwelt wie Öffentlichkeit, deutlich an Wissen und Prävention fehlt. Prävention, Diagnostik, Versorgung und Betreuung müssen als defizitär angesehen werden.
Vor diesem Hintergrund hat die Landesstelle für Suchtfragen im Jahr 2022 zu einem Runden Tisch FASD alle relevanten Landesverbände bzw. Organisationen und Institutionen eingeladen, um für Baden-Württemberg die Defizite zu konkretisieren und damit für eine Beseitigung der Defizite Anstoß zu geben.
Mehr zu diesem Thema auf der Hompage des PARITÄTISCHEN Baden-Württemberg
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